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Mit der Fähre nach Griechenland – Reisebericht von Patrick Brandt

Aktualisiert: 3. Mai

Heute nehme ich Euch mit auf die Fähre von Venedig nach Patras und zurück! Damit starten wir eine kleine Serie von persönlichen Reiseberichten unserer Mitarbeiter und Feunde!

Mit dem Oldtimer nach Griechenland

Meine erste Reise mit dem Fährschiff nach Griechenland ist schon ein paar Jahre her, es war im Jahr 2004. Ich kann mich genau erinnern, wie ich damals nach vielen verschiedenen Schiffen in Nordeuropa das erste Mal auf ein griechisches Schiff kam. Aber eins nach dem anderen!


Damals hatte ich gerade frisch meinem Abschluß als Grafik-Designer gemacht und fuhr mit einem sehr guten Freund ein paar Wochen nach Griechenland um seine Familie zu besuchen und um einfach mal auszuspannen. So durfte ich das Land nicht als Tourist sondern als Besucher erleben. Wir fuhren damals beide Mercedes Oldtimer aus den 1970/80er Jahren, die zu der Zeit für kleines Geld zu haben waren. Ich freute mich lange auf die Fahrt über die Alpen nach Italien. Wir waren mit einem W123 280E (Baujahr 1982) unterwegs, die Kenner unter euch wissen um den wunderbaren 6-Zylinder mit 185 PS, der uns kraftvoll und mit sehr viel Spaß über die Alpen brachte. Selbst mit vollgepacktem Kofferraum und gut gestapeltem Reisegepäck auf den Rücksitzen erreichten wir morgens überpünktlich die Adria bei Ancona. Der Sonnenaufgang mit Alpenpanorama war ein weiteres Highlights der Anreise.


Nach dem Boarding auf die "MS Ariadne Palace", die Heute für Moby Lines in Dienst ist, bezogen wir unsere Außenkabine. Mein Weg führte mich, wie immer auf einem Schiff, zuerst auf das Oberdeck. Hier gab es etwas, was ich von den Fähren im Norden nicht kannte: einen Außen-Swimmingpool. Eine Fähre mit Kreuzfahrtathmophäre! Es gab zusätzlich eine Bar mit ordentlicher Auswahl an Getränken und hervorragendem Kaffee, dieser war nach der spaßigen aber doch recht langen Nachtfahrt ab Berlin einfach das Beste. Die meiste Zeit der Reise, verbrachte ich auf dem Oberdeck und genoß die Aussicht auf die Küste sowie die Inseln die an uns vorbeizogen. Der Zwischenstop in Igoumenitsa und der Ausblick auf Korfu sind mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Jeder der sowohl die Ostsee, als auch das Mittelmeer vom Schiff aus gesehen hat, kennt den Unterschied den das Licht mit der Farbe des Meeres macht. Ich fand es damals sehr beeindruckend!


Nach fast vier Wochen in Patras und Athen ging auch diese Reise zu Ende und wir fuhren mit dem Auto auf die Fähre die uns zurück bringen sollte. Der Zielhafen war jetzt Venedig. Ein letzes Highlight dieser Reise oder das große Finale war die Fahrt durch die Lagune von Venedig am frühen Morgen. Das Wetter war etwas regenrisch, der beginnende Herbst schickte seine Vorboten. Der Blick von Deck auf das türkis farbende Wasser, die kleinen Inseln, und den Markusplatz zum Greifen nah neben dem Schiff entschädigte aber dafür. Die Fähren legten damals noch direkt auf der Hauptinsel Centro Storico an, ein Erlebnis das es so in Zukunft nicht mehr geben wird, da die großen Schiffe dort nicht mehr durchfahren dürfen. Etwas schade, aber für Venedig selber von Vorteil. Die Schiffe von Italien nach Griechenland haben aber immernoch einen Pool an Deck und sind nicht zuletzt deswegen ein Highlight auf dem Weg in den Urlaub!


Euer Patrick



Patrick Brandt ist einer der beiden Gründer und Eigentümer von FerryKnowHow, zuständig für die Bereiche Marketing und Vertrieb.




Buchen könnt ihr diese und weitere Strecken unter:

www.ferryknowhow.pro

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