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Sicherheit an Bord - Fähre fahren, aber sicher!

Bei der Entscheidung für ein Transportmittel ist für viele Reisende die Sicherheit ein ausschlaggebendes Kriterium. Daher ist Sicherheit heutzutage das wichtigste Merkmal bei der Konstruktion eines Transportmittels. Autos, Busse, Flugzeuge, Helikopter, Kreuzfahrtschiffe, Fährschiffe und vieles mehr… alles wird auf Sicherheit ausgerichtet und natürlich geprüft.

Von daher sollte es theoretisch niemals zu einem Notfall auf See kommen… Die Sicherheitsvorkehrungen und die Technologie der Fährschiffe sind mittlerweile auf einem solch hohen Stand, dass ein Notfall auf hoher See sehr unwahrscheinlich ist. Jedoch passieren Überraschungen überall dort, wo Technik auf Natur trifft, wo Menschen arbeiten, wo Normen ausgehebelt werden. Die Seenot eines Postschiffes letzte Woche vor der norwegischen Westküste haben wir zum Anlass genommen, uns mit dem Thema „Sicherheit auf Fährschiffen“ zu befassen und darüber ein paar Zeilen zu schreiben.


Dabei erheben wir weder einen Anspruch auf Vollständigkeit, noch sehen wir uns als Sicherheitsexperten für Fährschiffe an. Jedoch haben wir auf mittlerweile unzähligen Reisen mit der Fähre die eine oder andere Erfahrung mit dem Thema Sicherheit gemacht und möchten unsere Erfahrung weitergeben. Hier also ein Auszug aus Themen, die uns zum Thema Fährschiffsicherheit durch den Kopf gegangen sind, als wir letzte Woche die Meldungen gelesen haben:


Jeder ist ein Stück weit selbst für seine Sicherheit verantwortlich. Daher: Nach dem Check-In

und endgültiger Ankunft auf der Fähre sollten Fährschiffpassagiere die meist in der Kabine und in den Aufenthaltsräumen hängenden Notfallpläne anschauen und verinnerlichen. Es werden Notfallrouten und Sammelräume aufgezeichnet sein, um für Sie und Ihre Mitreisenden so sicher wie möglich eine mögliche Evakuierung von Bord o.Ä. garantieren zu können.


Beachten Sie die Verhaltensregeln dieser Notfallpläne.



Haben Sie noch die Nachrichten vom vermissten DSDS-Sänger Daniel Küblböck im Kopf? Wenn Sie sehen, wie ein Fahrgast auf dem Schiff über Bord geht, ist es Ihre Pflicht, so laut wie möglich „Mann über Bord“, oder „Person über Bord“ zu rufen. Direkt danach nehmen Sie einen der Rettungsringe und werfen ihn direkt zu dem Fahrgast ins Wasser.


Die Crew wird in dem Moment alles dafür tun, um den Fahrgast einzusammeln. Ein Wendemanöver eines großen Fährschiffes ist jedoch nicht ganz so leichtgängig wie das eines kleinen Segelboots… Wir haben einen solchen Fall noch nicht miterleben müssen – zum Glück!



Was noch zum Thema Sicherheit? In aktuellen Zeiten natürlich das Thema COVID-19. Schutzmaßnahmen und Pandemiepläne sind auf den Fähren aller Reedereien genau festgelegt und auf Sicherheit aller Passagiere ausgerichtet. Informieren Sie sich online vor der Reise über die Schutzmaßnahmen gegen Corona auf Ihrem Fährschiff.



Ansonsten haben wir uns immer gut aufgehoben und sicher betreut gefühlt bei unseren Fährschiff-Reisen. Wir schließen mit Erich Kästners Worten „Leben ist immer lebensgefährlich“ und wünschen Ihnen mit unserem FerryKnowHowPRO bLOG einen guten Start in die Woche!

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